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Erste Fußballmannschaft SV Germania Eicherscheid


Altkreispokal-Doppelsieg für Germania Eicherscheid

Von: ALFRED MERTENS

08.01.2017
Zweifacher Erfolg für die Eicherscheider Germania: Nach dem Turniersieg der Alten Herren tags zuvor sicherte sich auch die erste Mannschaft des SV den Altkreispokal 2017 in der Sporthalle Auf der Haag in Monschau. Foto: Alfred Mertens
Nach dem Erfolg der Alten Herren, die sich tags zuvor den Titel sicherten, wusste auch die Senioren-Mannschaft der Eicherscheider Germania zu überzeugen, in dem sie ebenfalls das Turnier um den Altkreispokal 2017 als Gewinner unter Dach und Fach bringen konnte. Das favorisierte Landesliga-Team besiegte im Finale in der Sporthalle in Monschau den A-Kreisligisten TV Konzen mit 3:1.

Der ausrichtende TuS Mützenich wurde beim Altkreispokal 2017 für Senioren-Mannschaften kurzfristig noch mit den Turnierabsagen der Spielgemeinschaft Vossenack-Hürtgen und des SC Komet Steckenborn konfrontiert.

Die 16 fairen Partien der Vor- und Endrunde, in denen insgesamt 68 Treffer fielen, wurden von den beiden Schiedsrichtern Bernd Mommertz (SV Nordeifel) und Gregor Müller (Alemannia Aachen) geleitet. Norbert Billig, der Ehrenvorsitzende des Fußballkreises Aachen,war ebenfalls in der voll besetzten Sporthalle in Monschau zugegen.

Mühe in der Vorrunde

Mehr Mühe als erwartet hatte in der Vorrundengruppe 1 die Eicherscheider Germania, die mit gestandenen Landesliga-Akteuren und einigen Nachwuchskräften antrat, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Nach den Erfolgen über die Spielgemeinschaft Höfen/Rohren (2:0) und den RSV Hertha Strauch (2:1) sowie einem 1:1-Unentschieden gegen den SV Kalterherberg stand die Germania aber als Halbfinalist fest. Ebenfalls für die Endrunde qualifizierte sich der RSV Hertha Strauch, der sich gegen den SV Kalterherberg (2:1) und die Spielgemeinschaft Höfen/Rohren (3:2) durchsetzen konnte. Die Partie zwischen dem SV Kalterherberg und der Spielgemeinschaft H öfen/Rohren endete 2:2-Unentschieden.

Sehr ausgeglichen verlief die Vorrundengruppe 2, in der sich Lammersdorf, Mützenich und Konzen (in der Endabrechnung verzeichneten die drei Mannschaften jeweils sechs Punkte) einen interessanten Dreikampf um die beiden Halbfinalplätze lieferten. Der TuS Lammersdorf begann mit einem standesgemäßen 5:1-Erfolg über den enttäuschenden SV Nordeifel. B-Kreisligist TuS Mützenich bezwang den späteren Finalisten TV Konzen mit 2:0. Konzen revanchierte sich mit einem hohen 9:0-Erfolg über den SV Nordeifel und behielt auch gegen den TuS Lammersdorf knapp mit 2:1 die Oberhand. Der TuS Lammersdorf hielt sich gegen den TuS Mützenich beim überraschend hohen 4:1-Erfolg schadlos. In der letzten Partie der Vorrundengruppe 2 bezwang der TuS Mützenich den SV Nordeifel mit 8:0. Konzen (Torverhältnis 11:3) und Mützenich (11:4) qualifizierten sich für das Halbfinale, während Lammersdorf (10:4) auf der Strecke blieb.

In der ersten Halbfinalbegegnung machte die Eicherscheider Germania nach Treffern von Daniel Krott, Steven Mensger, Marius Henk (3), Dennis Löhrer und einem Eigentor kurzen Prozess mit dem gastgebenden TuS Mützenich. Für den kurzzeitigen 1:2-Anschlusstreffer des TuS hatte Marcel Schillings gesorgt.

Ein Tor von Jens Lutterbach genügte dem TV Konzen in der Begegnung gegen den RSV Hertha Strauch, um sich für das Finale zu qualifizieren. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich der RSV Hertha Strauch mit 2:1 gegen den TuS Mützenich durch. Strauch ging durch Jens Breuer und Matthias Harrisch mit 2:0 in Führung, ehe Mirko Klee verkürzen konnte.

Nordt, Krott und Henk treffen

Treffer von Sammy Nordt und Daniel Krott bescherten der Eicherscheider Germania im Finale gegen den TV Konzen eine 2:0-Führung, ehe Jonas Schulte den TV auf 1:2 heranführte. Marius Henk stellte aber wieder den alten Trefferabstand her.

Die Eicherscheider Betreuer Wolfgang Zimmer und Daniel Matheis hatten mit Jan Breuer, André Förster, Marius Henk, Marius Hermes, Frederic Jansen, Daniel Krott, Dennis Löhrer, Steven Mensger, Sammy Nordt, Tobias Schmidt, Marco Tüxen und Janis Weishaupt zw ölf Akteure berücksichtigt.

An der Siegerehrung nahmen Helmut Völl, der Vorsitzende des Monschauer Stadtsportverbandes, Monschaus Sozialausschuss-Vorsitzender Norbert Rader, Bernd Goffart in Vertretung für Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Günter Scheidt, der Vorsitzende des Simmerather Kultur- und Sportausschusses und des Gemeindesportverbandes, sowie Mützenichs erster Vorsitzender Erwin Sauer teil. Alle Beteiligten in der Monschauer Halle waren sich einig, dass die gute Idee des TuS Mützenich noch lange Bestand haben und im nächsten Jahr in Simmerath eine Fortsetzung finden sollte.


Abenteuer Landesliga mit Aufstiegs-Team

Ohne Neuzugänge will der SV Germania Eicherscheid mit 26er-Kader das Saisonziel Klassenerhalt in der höheren Liga erreichen

VON ALFRED MERTENS

In der Spielzeit 2015/2016 sicherte sich neben dem Bezirksliga-Meister BC Kohlscheid auch der SV Germania Eicherscheid als Tabellen-Zweiter den Aufstieg in die Landesliga. Nach einer guten Hinserie, in der sich die Mannschaft um das Trainerteam Bernhard Schmitz und Wolfgang Zimmer durchweg in der Spitzengruppe aufhielt, und einer überragenden Rückrunde, in der über den gesamten Verlauf der zweite Platz gefestigt werden konnte, war zum Saisonende Feiern an der Eicherscheider Bachstraße angesagt.

Für Trainer Bernhard Schmitz legte die Germania in der Wintervorbereitung den Grundstein für den Aufstieg. „In dieser Phase hat die Mannschaft sehr gut mitgezogen und sich einiges erarbeitet. Die Resultate, die in der Rückrunde erzielt wurden, sprechen eine deutliche Sprache“, betonte er. Welchen Stellenwert der Aufstieg des Aushängeschilds des Sports in der Gemeinde Simmerath hervorgerufen hat, beweist die Tatsache, dass die Spieler und Verantwortlichen der Germania in den großen Sitzungssaal des Simmerather Rathauses eingeladen wurden.

Nach anerkennenden Worten von Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns trugen sich alle an diesem großen, sportlichen Erfolg Beteiligten in das goldene Buch der Gemeinde ein. Nun heißt es für die Germania, das Abenteuer Landesliga in Angriff zu nehmen.

Sicherlich stehen die Paarungen gegen die Mittelrheinliga-Absteiger SV Breinig, Alemannia Aachen II und SV Eilendorf im Vordergrund des Interesses, aber auch die Duelle gegen den VfL 08 Vichttal, den TSV Hertha Walheim, Alemannia Mariadorf und gegen den Mitaufsteiger BC Kohlscheid sind reizvoll.

Bei der Germania strebt man in der neuen Saison das große Ziel Klassenerhalt an. Keinen einzigen Neuzugang vermeldet man bei den Blau-Weißen. Lediglich Keeper Daniel Matheis, der von der zweiten Mannschaft aufrückt, vervollständigt den Trainerstab als Torwart-Trainer und übernimmt darüber hinaus die Rolle des dritten Torwartes hinter Tim Hutmacher und Dominik Rollesbroich. Der 26-köpfige Kader der Germania steht, zumal auch kein Akteur die Germania verlassen hat. „Wir haben zwar die Fühler nach dem einen oder anderen Spieler ausgestreckt, jedoch hat sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt das Thema Neuverpflichtungen erledigt. Meiner Meinung nach haben wir in einer sehr starken Landesliga genügend Potenzial, um dort bestehen zu können. Dass uns kein Spieler verlassen hat, bestätigt die gute Arbeit, die hier an der Bachstraße geleistet wird“, so Trainer Schmitz.

In den ersten drei Wochen der Vorbereitung hat die Mannschaft nach Aussage von Coach Schmitz hervorragend gearbeitet. „Danach konnte ich nicht immer mit dem kompletten Kader planen, da mir einige Akteure urlaubs- und verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen. Dadurch konnten wir auch bei unserem eigenen Turnier, beim Turnier in Rott und im Kreispokal nicht die stärkste Formation aufbieten“.

„Das Ziel Klassenerhalt können wir nur dann schaffen, wenn wir von der ersten Minute an hellwach sind. Jeder Punkt, den wir ergattern können, ist immens wichtig. Ich appelliere an unsere Fans, die Truppe kräftig anzufeuern, damit uns so manche Überraschung gelingen wird“, wünscht sich Schmitz. Für ihn zählen der VfL 08 Vichttal, der über einen extrem gut besetzten Kader verfüge, und der FC Düren-Niederau, der sehr organisiert wirke, zu den Teams, die für den Gewinn der Meisterschaft in der Landesliga in Frage kommen.

Für die Eicherscheider Mannschaft beginnt die Spielzeit 2016/2017 am kommenden Sonntag um 15 Uhr mit der Auswärtspartie bei Schwarz-Weiß Nierfeld. Danach folgen Heimspiele gegen den BC Kohlscheid und den GFC Düren 99 sowie Auswärtsaufgaben beim TSV Hertha Walheim und beim SC Alemannia Straß.

„Es gibt überhaupt keine schwachen Gegner in der Landesliga. Jede Aufgabe müssen wir konzentriert angehen, um bestehen zu können“, sagt Schmitz vor den ersten Begegnungen.

Zum fünften Mal richtete die Germania den Robert-Löhrer-Gedächtnis-Cup aus. An der Eicherscheider Bachstraße hatte sich der Gastgeber nach einem 4:1-Erfolg über den TV Konzen für das Finale qualifiziert. Hier setzten sich die Blau-Weißen nach Treffern von Stefan Kwasnitza (2) und Lukas Kraß gegen den Bezirksligisten SV Rott sicher mit 3:0 durch. Beim „m3connect“-Cup 2016 des SV Rott unterlag die Germania in der Vorrunde gegen den FC Roetgen mit 5:6 im Elfmeterschießen, konnte die Partie gegen den TuS Schmidt allerdings mit 1:0 für sich entscheiden. Im Spiel um den 3. Platz dieses Wettbewerbs setzte sich die Germania mit 6:3 gegen den A-Kreisligisten SC Grün-Weiß Lichtenbusch durch.

Eine stark ersatzgeschwächte Eicherscheider Mannschaft, die zum Saisonauftakt am 21. August mit dieser Formation bestimmt nicht auflaufen wird, siegte in der ersten Runde des Kreispokals beim B-Kreisligisten Union Ritzerfeld mit 3:0. In der 2. Runde dieses Wettbewerbs empfängt die Eicherscheider Germania am 25. August um 18.30 Uhr den SV Kohlscheid.

Das Aufgebot für die Saison 2016/2017

Tor: Tim Hutmacher, Daniel Matheis, Dominik Rollesbroich

Abwehr: Tobias Berzborn, Jan Breuer, Kai Hammerschmidt, Christian und Freddy Jansen, Lukas Kraß, Alexander Krott, Emir Mehmedbegovic, Nico Rader, Dennis Theißen

Mittelfeld und Angriff: Claudio Brandenburg, Marius Henk, Marcel Hermanns, Kevin Jansen, Sandro Kaulard, Marco Kraß, Daniel Krott, Stefan Kwasnitza, Steven Mensger, Sammy Nordt, Lars Schumacher, Sascha Treitz und Nico Wilden

„Wir haben genügend Potenzial, um bestehen zu können.“

Bernhard Schmitz, Trainer
SV Germania Eicherscheid

Quellenangabe: Text


Das große Ziel des kleinen Eicherscheid

Nach dem Aufstieg möchte das Team von Bernhard Schmitz den Klassenerhalt in der Landesliga schaffen

Die Saisonvorbereitung läuft. Bei Germania Eicherscheid trainiert Bernhard Schmitz nach dem Aufstieg nun seine Mannschaft für die Fußball-Landesliga. „Wir sind der kleinste in der Landesliga angesiedelte Ort und möchten dennoch unser großes Ziel Klassenerhalt schaffen“, sagt Schmitz.

Der eine oder andere Spieler der Germania wird sich vielleicht während des Trainings immer mal wieder kneifen. Denn so wirklich kann wohl noch keiner begreifen, dass es mit dem Aufstieg geklappt hat. Das „Abenteuer Landesliga“, wie es Schmitz gerne nennt, geht der Eifelklub dabei äußerst ungewöhnlich an. Keinen einzigen Neuzugang vermeldet Schmitz. Höchstens Daniel Matheis könnte man eventuell noch in dieser Kategorie verbuchen, er rückt aus der zweiten Mannschaft auf.

Doch der Torwart wird wohl nur in seltensten Fällen das Tor hüten müssen. Er komplettiert vielmehr den Trainerstab und wird die Rolle der Nummer drei hinter Tim Hutmacher und Dominik Rollesbroich einnehmen. „Daniel Matheis engagiert sich schon seit vielen Jahren im Verein und hat schon in der vergangenen Saison vermehrt im Trainer-Team mitgeholfen“, sagt Schmitz. In Eicherscheid entwickeln sich also nicht nur gute Spieler, sondern auch gute Ehrenamt-ler.

Schmitz hat keinen Abgang zu bedauern, damit steht der Kader. „Wenn noch einer aus dem Himmel fällt, dann nehmen wir ihn mit dazu“, sagt der Coach verschmitzt. Er findet es „nicht unbedingt außergewöhnlich“, ohne Kaderveränderungen in eine höhere Spielklasse zu starten.

„ Das Kollektiv muss passen“


„ Wir möchten mit Spielern aus der Region und geringen Mitteln adäquate Leistungen zeigen“, sagt Schmitz und verweist auf die Philosophie des Vereins: „Das Kollektiv muss passen. Wir haben mit einigen Spielern gesprochen, es hat sich aber keine Verpflichtung ergeben.“ Um in Eicherscheid Teil des Teams zu sein, müsse man sich „als Einheit präsentieren und den Herausforderungen stellen“.

Sicher ist es ein mutiger Schritt, auf das komplette Team aus der Bezirksliga auch eine Klasse höher zurückzugreifen. In der Landesliga weht ein etwas anderer Wind. Daran aber kann sich ein eingespieltes Team wie das der Germania schnell gewöhnen. Und die Jungs, die sich längst gut kennen und verstehen, einem erfahrenen Coach wie Bernhard Schmitz zu folgen, wollen die Chance nutzen. (kte)

Quelle: Eifeler Zeitung


FVM ehrt die fairsten Mannschaften

Im Vorfeld des Spiels zeichnete der FVM die jeweils fairsten Mannschaften der Herren, Frauen und Junioren aus. Bei den Herren nahm neben dem SV Schlebusch, der für die wenigsten Maluspunkte für gelbe, gelb-rote, rote Karten und ähnliche Vergehen 2.000 Euro Prämie erhielt, der Bedburger BV als zweitfairstes Team einen Scheck über 1.500 Euro entgegen. Zudem freuten sich die Mannschaften des FC Union Schafhausen (3. Platz/1000 Euro), des SV Germania Eicherscheid (4. Platz/750 Euro) und des TuS Rheinland Dremmen (5. Platz/500 Euro) über die Anerkennung ihres fairen Verhaltens. Die Plätze 6 bis 9 belegten der SSV Merten, der Wahlscheider SV, der SV Lohmar, der Oberkasseler FV und der VfL Alfter, die auf den Staffelbesprechungen geehrt wurden und je 250 Euro erhielten.

Quelle: Fußball-Verband-Mittelrhein e.V.


Robert Löhrer Gedächtnis Cup

SV Germania Eicherscheid sichert sich den Robert-Löhrer-Cup
Von: M. S.

18. Juli 2016



Auch im „kleinen Finale“ gab es am Sonntag an der Bachstraße guten Fußball zu sehen. Die aufopferungsvoll kämpfende Eicherscheider Zweite (in Blau) unterlag dem A-Ligisten TV Konzen am Ende knapp mit 1:2. Foto: Manfred Schmitz



Zur Siegerehrung kameradschaftlich vereint: die fairen Finalteams um den Robert-Löhrer-Pokal, Eicherscheid (in Blau) und Gegner Rott. Foto: Peter Offermann

Zum fünften Mal in Folge richtete der SV Germania Eicherscheid ein Fußball-Turnier um den Robert-Löhrer-Gedächtnis-Cup aus. Neun regionale Sportvereine bewarben sich diesmal um die silberne Trophäe. Mit spannendem Fußball auf hohem Niveau krönten die Veranstalter vergangenen Sonntag auch ihre Sportwochenenden im Sommer 2016.

Vor gut 150 Zuschauern, die das packende Geschehen am Finaltag auf der Eicherscheider Kampfbahn an der Bachstraße gebannt verfolgten und häufig mit Szenenbeifall quittierten, sicherten sich die gastgebenden Germanen hoch überlegen den begehrten Pokal. Sie besiegten den Vorjahres-Titelträger SV Rott im Finale mit 3:0 (1:0).

Die Rotter hatten den „Pott“ bereits zweimal mit zum heimischen Tiergarten genommen, der Hattrick indes blieb ihnen verwehrt. Duplizität der Ereignisse: Im vergangenen Jahr lagen beim Schlusspfiff des Endspiels die Gäste 3:0 gegen die Germania in Front. Mit dem gleichen Resultat, diesmal jedoch zugunsten der Platzherren, schickten diese nun den Titelverteidiger nach Hause.

TV Konzen wird Dritter

Germania war eine Woche zuvor als frisch gekürter Landesligist in die Qualifikationsrunde gegangen, das Rotter Team als Bezirksligist. Beide erfüllten in Viertel- und Halbfinale ihre Favoritenrolle, die Rotter allerdings etwas mühsamer. Denn während die Germania den A-Ligisten TV Konzen sicher mit 4:1 bezwang, hatte der SV Rott beim 4:2 gegen die engagiert kämpfende Eicherscheider Zweite seine liebe Müh und Not, kassierte nach 2:0-Führung den 2:2-Ausgleich vom „Underdog“ und musste froh sein, nicht sogar in Rückstand geraten zu sein. Schließlich gewann der Favorit gegen den C-Ligisten aber noch 4:2 und stand damit im Finale.

Der Finaltag begann mit dem Spiel um Platz drei, in dem die Germania-Reserve unter Leitung des Unparteiischen Torsten Schumann aus Rott wiederum großartig gegen den zwei Klassen höheren TV Konzen fightete, am Ende aber mit 1:2 knapp den Kürzeren zog. Marcel Mertens erzielte das entscheidende Tor für die Schwarz-Gelben.

Zweimal Kwasnitza

Auch das Endspiel unter Sonnenschein begann temporeich und blieb bis zum Abpfiff durch den souveränen Schiedsrichter Rene Stoll (Sportfreunde Hehlrath) munter und fair. Wenn auch die Fronten der Parteien zum Erreichen des Turnierzieles rasch abgesteckt waren.

Germanias Überlegenheit zahlte sich erstmals in der 17. Minute aus, als Stefan Kwasnitza nach mehreren vertanen Torchancen seiner Sturmkameraden traf. Der stets brandgefährliche Torjäger legte kurz nach der Halbzeit mit einem artistischen Flugkopfballtor nach. Kwasnitzas 2:0, empfanden wohl auch die Zuschauer, war die Vorentscheidung. Zumal die Gästemannschaft durch einen Platzverweis personell geschwächt wurde. Da war das aus dichtem „Rudel“ im Torraum erzielte 3:0 durch Lucas Kraß (78. Spielminute) nur noch eine statistische Größe.

Die Turnierleitung oblag Ludwig Siebertz und Kurt Förster. „Stadionsprecher“ Siebertz hielt das Publikum über das quirlige Geschehen auf dem Rasen stets sachkundig auf dem Laufenden. Freundlich anerkennende Geste für kleine Ehrenamtler am Rande: Moderator Siebertz vergaß während eines an die Sportplatzbesucher gerichteten Grußwortes auch „unsere fleißigen Balljungen Erik, Leon und Roman“ nicht.

Er gab weiter bekannt, die Siegerelf des heutigen Tages dürfe sich auf eine Siegprämie von 500 Euro freuen.

316 Tore in 313 Spielen

Der Robert-Löhrer-Gedächtniscup wurde zu Ehren des legendären Eicherscheider Torjägers „Bob“ Löhrer ins Leben gerufen. Er starb nach einer Kicker-Blitzkarriere vor 20 Jahren im Alter von kaum 45 Jahren. Sein Nimbus als „Eifelbomber“ und „Kopfballtorpedo“ und vorbildlicher Sportsmann aber lebt, und das weit über die Nordeifel hinaus. Der gnadenlose Vollstrecker mit dem Killerinstinkt ging mit einem Rekord in die Fußball-Annalen ein, der selbst „uns Uwe“ zur Ehre gereicht hätte: Er erzielte in 313 Spielen 316 Tore.

Bei der Germania spielte er allerdings nicht lange, sondern schoss die meisten seiner Tore in Ostbelgien.

Quelle: Eifeler Zeitung  


Fair-Play macht sich bezahlt

06.2016

Im Wettbewerb des Fußballverbandes Mittelrhein landen Germania Eicherscheid und die Frauen des TV Konzen weit oben und erhalten Geldpreise



Bezirksligist Germania Eicherscheid (blau-weiße Trikots) spielte in der abgelaufenen Saison nicht nur erfolgreichen, sondern auch ausgesprochen fairen Fußball. Dies hat der Fußballverband Mittelrhein nun mit einem Geldpreis honoriert. Foto: H. Schepp

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Empfang im Rathaus:
Stolz auf das „Aushängeschild“

Von: peo

6. Juli 2016



Spieler und Betreuerstab freuten sich über den Empfang durch Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns im großen Sitzungssaal des Simmerather Rathauses: Anschließend durften sie sich im goldenen Buch der Gemeinde verewigen. Foto: Peter Offermann

„Ich habe mich über die Einladung ins Rathaus der Gemeinde Simmerath und die anerkennenden Worte anlässlich unseres Aufstiegs in die Landesliga sehr gefreut. Es war eine tolle Geste, dass sich Spieler und Verantwortliche aufgrund des sportlichen Erfolgs in das goldene Buch der Gemeinde eintragen durften“, sagte Marco Kraß.

Der Kapitän der Aufstiegsmannschaft des SV Germania Eicherscheid betonte: „Wir sind stolz, die Eifel und speziell die Gemeinde Simmerath nächstes Jahr bei vielen interessanten Duellen und hoffentlich auch Zuschauern in der Landesliga präsentieren zu dürfen.“

Der Bürgermeister freute sich ganz besonders, das „Aushängeschild des Sports“ der Gemeinde Simmerath mit Betreuerstab und Vorstand Günter Scheidt, den Trainern Bernhard Schmitz und Wolfgang Zimmer im großen Sitzungssaal des Rathauses begrüßen zu dürfen. An dem Empfang nahmen auch die stellvertretenden Bürgermeister Norbert Brewer und Bernd Goffart, Petra Motter vom Kultur- und Sportausschuss, der Vorsitzenden des Fußballkreises Aachen Bernd Mommertz, die Eicherscheider Ratsmitglieder Daniel Wiegand und Otto Jungblut, Semir Kurbegovic teil.

Den Mitarbeiterinnen Christine Lenzen, Elisabeth Nießen und Jessica Jehnen dankte der Bürgermeister besonders für ihren Einsatz beim Empfang. „Auf diese Mannschaft kann man stolz sein. Das war eine tolle Saison mit einer hervorragenden Rückrunde und dem Durchstarten nach der Winterpause. Gratulation und alles Gute für die kommende Spielzeit“, sagte der Bürgermeister, der nicht direkt den Durchmarsch in die Verbandsliga erwartet, wie er scherzhaft anmerkte. Zudem war es ihm wichtig, das gute Umfeld, die mannschaftliche Geschlossenheit, das sehr gute Trainergespann sowie die Unterstützung der Zuschauer als Garanten für den Erfolg zu betonen.

Als kleines Präsent gab es drei Freikarten für das Simm-Bad für jeden Spieler. Hier können die Jungs dann zeigen, dass sie nicht nur das runde Leder beherrschen. Auch Bernd Mommertz gratulierte der Germania nochmals zum Aufstieg. „Die Germania ist ein vorbildlich geführter Verein, der mit gutem Beispiel für viele andere vorangeht“, so der Vorsitzende des Fußballkreises Aachen.

Anschließend richtete Günter Scheidt ein großes Lob an seine „Jungs“ und bedankte sich ebenfalls für die besondere Ehre durch den Empfang des Bürgermeisters. Besonders hob er jedoch den Einsatz von Ingo Steffen hervor, dessen Erfolgsrezept, auf Spieler aus der Region zu setzen, mit dem Aufstieg voll und ganz aufgegangen sei.

Für die kommende Saison freut sich der Vorsitzende auf packende Spiele mit tollen Konkurrenten. Es folgte die Eintragung ins goldene Buch der Gemeinde. Dort sind die Sportler mit „Empfang der 1. Mannschaft und des Betreuerstabes des SV Germania Eicherscheid 1927 anlässlich des Aufstiegs in die Landesliga im Rathaus Simmerath am 5. Juli 2016“ und ihren Unterschriften verewigt.

Abschließend traf man sich auf Einladung von Semir Kurbegovic, um den Abend in lockerer Atmosphäre in Semirs Restaurant kulinarisch ausklingen zu lassen.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Die Germania ist wieder da

Von: Kurt Kaiser

3. Juni 2016

Enger zusammenrücken hieß es für Germania Eicherscheid in der am Sonntag zu Ende gehenden Saison, die den Eicherscheidern den Aufstieg in die Landesliga bescherte. Foto: Kurt Kaiser

Seit dem vergangenen Sonntag ist Germania Eicherscheid wieder in der Landesliga angekommen. In dieser Liga hat der Nordeifeler Traditionsverein schon einige Jahre gekickt.

Das sind die Aufstiegs-Helden der Germania

Mit diesem Kader schaffte Germania Eicherscheid den Aufstieg in die Landesliga:
Tor: Dominik Rollesbroich, Tim Hutmacher
Abwehr: Tobias Berzborn, Jan Breuer, Kai Hammerschmidt, Christian Jansen, Freddy Jansen, Lukas Kraß, Alexander Krott, Emir Mehmedbegovic, Nico Rader, Dennis Theißen.
Mittelfeld und Angriff: Claudio Brandenburg, Marius Henk, Marcel Hermanns, Kevin Jansen, Sandro Kaulard, Marco Kraß, Daniel Krott, Steven Mensger, Sammy Nordt, Stefan Kwasnitza, Lars Schumacher, Sascha Treitz, Nico Wilden

Erstmalig ging es nach der Saison 1985/86 unter dem heutigen 1. Vorsitzenden und damaligen Trainer Günter Scheidt sowie Co-Trainer Leo Theißen aus der Bezirksliga Rur/Erft in die Landesliga. Leider musste die Germania nach der Saison 1990/91 zurück in die Bezirksliga. Nach der Spielzeit 1998/99 gelang unter Trainer Helmut Ahn der Wiederaufstieg, aber nach nur einer Saison ging es ebnfalls wieder zurück.

Danach folgten einige Spielzeiten, die man am liebsten aus der Vereinshistorie streichen würde. Nach der Saison 2005/06 stieg man aus der Bezirksliga in die Aachener Kreisliga A ab. In der landeten die Nordeifeler nach der Spielzeit 2008/09 auf Tabellenplatz 13 und waren am Tiefpunkt angekommen. Dann ging es aber wieder aufwärts. Nach der Saison 2013/14 stiegen die Blau-Weißen unter Trainer Wilfried Schmitz und Co-Trainer Wolfgang Zimmer in die Bezirksliga auf. In der Winterpause der Spielzeit 2014/15 schied Wilfried Schmitz aus beruflichen Gründen aus.

Mit Bernhard Schmitz fanden die Eicherscheider einen adäquaten Nachfolger, der sich mit Aufstiegen und in höheren Ligen bestens auskennt. Mit Viktoria Arnoldsweiler startete Bernhard Schmitz nach der Saison 2007/2008 von der Bezirksliga bis in die Mittelrheinliga durch.

Vorläufig ist man an der Bachstraße mit dem Aufstieg in die Landesliga zufrieden, in die man unter dem Trainerteam Bernhard Schmitz und Wolfgang Zimmer, wieder aufstieg. „Die Mannschaft hat eine bravouröse Saison gespielt. Um das Ziel zu erreichen haben alle, auch die Spieler die auf der Bank saßen, gut mitgearbeitet und kräftig geholfen“, lobt der Coach den guten Teamgeist und das starke Kollektiv der Blau-Weißen, und weiter: „Wir hatten während der Saison viele Verletzte zu beklagen, da hat es sich ausgezahlt, dass wir in der Breite sehr gut aufgestellt waren“.

Total zufrieden war der Trainer mit der Vorbereitungszeit auf den zweiten Saisonabschnitt: „Wir haben uns im Winter mit dem Ziel, in die Landesliga aufzusteigen, mit dem kompletten Kader super vorbereitet, da haben alle richtig mitgezogen.“ Wobei die Mannschaft in der Hinrunde mehr Kraft ließ, als eingeplant, denn neben dem Meisterschaftsprogramm absolvierte die Truppe auch noch eine hervorragende Kreispokalrunde, mit einem 3:2-Erfolg im Viertelfinale beim Landesligisten Hertha Walheim und einem 3:1-Sieg im Halbfinale gegen den Mittelrheinligisten SV Eilendorf.

Erst im Endspiel kassierten die Eicherscheider eine 1:3-Niederlage nach Verlängerung gegen den FC Roetgen. Nach sechs Runden auf Kreisebene ging es auf Mittelrheinebene weiter und erst nach einem 1:0-Erfolg bei DSK Köln kam das erwartete Pokalaus gegen Borussia Freialdenhoven, einem der Topteams aus der Mittelrheinliga.

Bedingt durch die Zusatzschichten in den Pokalspielen lief die erste Hälfte der Hinrunde nicht wunschgemäß. „Durch die Sonntags- und Donnerstagsspiele fehlte uns der Trainingsrhythmus und wir hatten dadurch kaum Regerationsphasen. Uns ist es aber immer gelungen, den Kontakt nach oben zu halten“, kennt der sportlich Verantwortliche die Gründe für den holprigen Saisonstart. Nach Auswärtserfolgen bei Hertha Walheim II, beim FV Haaren, bei Westwacht Aachen und in Uevekoven lief es in den Heimspielen weniger erfreulich. Im ersten Heimspiel teilte man sich die Punkte mit Jugendsport Wenau. Dann gab es eine Heimpanne gegen Spart Gerderath (1:3) und nach einem Unentschieden gegen den SC Kellersberg die zweite Heimniederlage gegen den BC Kohlscheid. Nach acht Spieltagen führte Germania Kückhoven mit 21 Zähler die Tabelle an, die Germania aus der Nordeifel rangierte mit 14 Zählern auf Platz fünf.

Nach einer knappen Niederlage bei Rheinland Dremmen fanden die Eicherscheider die Erfolgsspur. In die Winterpause verabschiedeten die Blau-Weißen sich mit einem 1:0-Erfolg bei Arminia Eilendorf, der hinter dem BC Kohlscheid Tabellenplatz zwei bescherte. In den zweiten Saisonabschnitt starteten die Nordeifeler mit einem 2:1-Sieg gegen Hertha Walheim II, leisteten sich eine Niederlage bei Jugendsport Wenau, die aber ein Weckruf für den weiteren Saisonverlauf war.

An den folgenden Spieltagen eilten die Schmitz-Schützlinge von Sieg zu Sieg und schalteten in den Aufstiegsmodus. Nach acht Siegen in Folge ärgerte wieder Rheinland Dremmen mit einem 2:1-Erfolg an der Bachstraße. Nach einem torlosen Remis in Schafhausen und einem deutlichen 5:0-Erfolg gegen Concordia Oidtweiler reichte ein 1:1 in Kückhoven zur Rückkehr in die zweithöchste Liga auf Verbandsebene. Auf die Konstellation in der kommenden Saison mit wahrscheinlich acht Vereinen aus dem Fußballkreis Aachen freut der Coach sich besonders: „Das wird eine sehr interessante Liga mit einer Vielzahl an Lokalduellen“.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Beinahe den Durchmarsch in die Landesliga geschafft
Sehr erfolgreich präsentierte sich Aufsteiger Germania in der Bezirksliga, Staffel 4. In der Endabrechnung fehlten den Blau-Weißen nur vier Punkte und ein paar Tore, um an die Tür zur Landesliga anzuklopfen.



Bei der Germania setzt man auch in der kommenden Saison auf das bewährte Trainerteam Bernhard Schmitz und Wolfgang Zimmer.

Da die Blau-Weißen sich mit Tobias Berzborn (zuletzt Schwarz Weiß Nierfeld), Kevin Jansen (VfL Vichttal) und Sandro Kaulard (Germania Burgwart) mit drei Spielern aus höheren Ligen verstärkten und noch einige talentierte A-Juniorenspieler den Kader ergänzen werden, ist den Blau-Weißen auch in der kommenden Spielzeit einiges zuzutrauen.





Unglaubliche Serie nach dem Stotter-Start
Von: Kurt Kaiser und Heiner Schepp



Der ausgelassene Jubel der Germaniaspieler nach dem Abpfiff offenbarte, wie viel Spannung von der favorisierten Mannschaft abgefallen war.

Nein, eine Überraschung ist es nicht, dass Germania Eicherscheid letztlich souverän die Meisterschaft in der Kreisliga Aachen und somit den Aufstieg errungen hat. Schließlich hatte man den Sprung in die Bezirksliga eigentlich schon in der vorangegangen Saison avisiert und entsprechend investiert, sprich: die Mannschaft verstärkt.

Sensationell ist aber zweifellos, wie die Blau-Weißen das Meisterstück nach einem ziemlich verpatzten Saisonanfang hinbekommen haben.

Nach der Vizemeisterschaft in der Aachener Kreisliga A nach der Saison 2012/13 hatten die Verantwortlichen bei Germania Eicherscheid in der Sommerpause ihre Hausaufgaben gemacht und die sowieso schon gute Mannschaft noch verstärkt. Vom Landesligisten SV Rott wechselten die Brüder Marco und Lukas Kraß an die Bachstraße. Marco Kraß sollte dem Mittelfeldspiel neue Impulse geben. Lukas Kraß, den man mit einer schweren Bänderverletzung verpflichtet hatte, sollte nach der Auskurierung seiner Verletzung der Defensive mehr Stabilität verleihen. Das sollte auch Emir Mehmedbegovic, der ebenfalls vorher beim SV Rott gespielt hatte. Mittelfeldspieler Jens Breuer wechselte von Hertha Strauch an die Bachstraße. Mit diesen Verstärkungen stand bei fast allen Insidern die Germania beim Meisterschaftstipp ganz oben.

Eine Woche vor Meisterschaftsbeginn war es an der Bachstraße aber vorbei mit Friede, Freude, Eierkuchen. Nach Differenzen mit der Mannschaft erklärte Trainer Frank Thielen seinen Rücktritt. Kapitän Marco Kraß, Obmann Detlef Bougé und Teammanager Ingo Steffen übernahmen vorläufig die Coaching-Aufgaben. Gleich im ersten Spiel erhielt der Favorit im Derby gegen den TuS Mützenich einen Dämpfer. 1:1 hieß es nach der Begegnung gegen den TuS Mützenich. Eine Woche später musste man sich mit dem gleichen Ergebnis beim FC Stolberg begnügen und hatte damit den Saisonauftakt mächtig verpatzt. Nach einer 4:1-Führung erzitterten die Blau-Weißen sich am dritten Spieltag einen 4:3-Sieg gegen Borussia Brand. Dann folgte ein 3:0-Sieg gegen den SV Kohlscheid und eine Woche später, im Derby beim TV Konzen, wurde Trainer Wilfried Schmitz erstmals an der Linie bei der Germania gesehen. Er war in Eicherscheid kein Unbekannter, denn in der Saison 2004/05 hatte man ihn als „Feuerwehrmann“ verpflichtet, und damals rettete er den Nordeifeler Traditionsverein noch vor dem Abstieg aus der Bezirksliga.

Jetzt war seine Aufgabe aber eine andere, denn er sollte die Blau-Weißen zur Meisterschaft führen. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer kassierten die Eicherscheider bei Union Mariadorf-Hoengen eine 0:1-Niederlage und lagen nach sechs Spieltagen schon sieben Punkte hinter den Spitzenteams aus Kellersberg und Verlautenheide. Nach einem 7:1-Erfolg gegen Teutonia Weiden folgten zwei Auswärtssiege in Lichtenbusch und Brand, und es war ersichtlich, dass die Verständigung zwischen Trainer und Mannschaft immer besser wurde.

Nach dem 14. Spieltag aber hätte kaum jemand auch nur einen Cent auf die Eicherscheider gesetzt. Sie hatten das Topspiel bei Eintracht Verlautenheide 2:3 verloren und schienen mit 13 Punkten Rückstand aus dem Meisterschaftsrennen ausgeschieden zu sein. Von der dritten Saisonniederlage ließ man sich an der Bachstraße aber nicht schocken und packte die „Jetzt-erst-recht-Mentalität“ aus. Ehe es in die Winterpause ging, landete die Germania noch fünf Siege und überzeugte vor allen Dingen in den letzten beiden Spielen gegen die SG Stolberg (5:1) und beim TSV Donnerberg (4:1) mit hervorragenden Leistungen. Da Topfavorit Verlautenheide in den letzten drei Spielen schwächelte und sieben Punkte liegen ließ, war der einst komfortable Vorsprung arg geschmolzen. „Nach den sehr guten Leistungen in den Spielen gegen die SG Stolberg und Donnerberg habe ich erstmalig gedacht, dass wir Meister werden können“, verriet Wilfried Schmitz in der vergangenen Woche, dass er schon unter dem Weihnachtsbaum vom Titel geträumt hatte.

Im ersten Spiel nach der Winterpause landeten die Eicherscheider einen 2:0-Derbysieg in Mützenich, und da die Gruppe aus dem Aachener Nordosten sich zur gleichen Zeit eine 0:2-Abfuhr beim FC Stolberg abholte, übernahmen die Eicherscheider nach dem Rückrundenauftakt (mit einem Spiel mehr) erstmalig die Tabellenführung.

Nach den ersten Wochen in der Rückrunde herrschte in Verlautenheide mehr Zwietracht als Eintracht, und nach dem 1:2 in Lichtenbusch trennte man sich von Trainer Sascha Bohne. Die Germania baute gleichzeitig ihre Erfolgsserie aus: Nach dem 4:1-Sieg gegen Weiden war der Vorsprung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte angewachsen.

In der vergangenen Saison hatten die Eicherscheider noch alle Derbys verpatzt, aber diesmal gewannen sie in der Rückrunde alle lokalen Vergleiche überzeugend. Der TV Konzen holte sich eine 0:8-Abfuhr ab, beim FC Roetgen gewannen die Blau-Weißen 4:1. Vier Tage später feierten sie einen 1:0-Erfolg im Gipfeltreffen gegen Verlautenheide und bauten ihren Vorsprung an der Spitze auf acht Punkte aus. Mittlerweile haben die Eicherscheider in der Kreisliga A mit 19 Siegen in Folge eine unheimlich anmutende Rekordserie aufgestellt.

Mannschaft und Trainer haben mit der wahnsinnigen Aufholjagd bewiesen, dass sie zu recht Meister geworden sind und auch in der Bezirksliga zu „Serientätern“ werden könnten.

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Das 100. Tor für die Germania

Neben einem weiteren Sieg, 3:0 gegen den SC-Kellersberg, hatte Stefan Kwasnitza einen weiteren Grund zum Feiern:
Dass 100. Tor für die Germania.

Stefan Kwasnitza erzielt das 5 : 1 gegen Baesweiler

FuPa.net Video Germania - Verlautenheide


Zum Aufstieg sagt die Germania nicht nein

Als Wilfried Schmitz im vergangenen September den Anruf aus Eicherscheid erhielt, ob er das Germanen-Team als Trainer übernehmen möchte, wurde ihm die Mannschaft als ambitioniert und aufstiegsfähig geschildert.

Heute ist der Trainer sicher: „Das stimmt auch.“ Zwar hat er die Jungs geimpft, nach der Winterpause zunächst einmal auf Nummer sicher zu gehen und die spielerischen Lösungen erst dann zu suchen, wenn die nötige Sicherheit und der Erfolg wieder da sind. Allerdings zweifelt er kein bisschen, dass sein Team es kann. „Nach dem 2:0 hat man heute wieder gesehen, dann ist da richtig Freude dabei, dann geht so viel.“ Am Ende wurde es ein 4:0 gegen den FC Stolberg.

Dass die Germania nun ganz oben in der Tabelle rangiert, bekommt ihr gut. „Wir spüren den Gegenwind, sehen, dass unsere Gegner nun besonders motiviert sind, aber damit haben wir keine Probleme.“ Das Ziel lautet weiter, hinten zu null zu spielen und nicht ausgekontert zu werden. Schon in der Vorbereitung musste die Germania nur ein Gegentor einstecken, das hat dem Trainer gut gefallen.

Das Thema Aufstieg ist klar geregelt: „Wenn wir die Möglichkeit bekommen, sagen wir nicht nein.“ Schmitz, selbst Eschweiler, fühlt sich wohl in der Eifel. „Ein ganz besonderer Menschenschlag, da komm ich gut mit klar, das macht mir richtig Freude.“ (ust)

Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten


Germania ballert sich zum „Super-Pott" 2014

26. Januar 2014


Parkplätze waren am Sonntagnachmittag an der Simmerather Sekundarschule ebenso Mangelware, wie teilweise auch Sitzplätze auf der Tribüne der dortigen Sporthalle. In dieser standen für Freunde der lokalen Fußballkost mehrere höchst unterhaltsame Stunden beim ausgetragenen Super-Cup von jeweils vier Teams aus Monschau und Simmerath an.

Von der Kreisliga A bis zur Kreisliga D war dabei aus den beiden Kommunen alles dabei, was Rang und Namen hat. Dabei setzte sich am Ende souverän die Germania Eicherscheid durch, welche den TV Konzen im Finalspiel klar mit 7:2 bezwang. Erwartungsgemäß hatte in der Vorrunde D-Ligist SG Simmerath/Huppenbroich in der Gruppe A gegen die klassenhöheren Gegner keine Chance. Gegen Mützenich gab es ein 0:6, gegen Konzen ein 0:5 und gegen Lammersdorf eine 0:4-Niederlage.

Dagegen konnte sich der TuS Lammersdorf (Kreisliga C) besser aus der Affäre ziehen. Die Truppe von Trainer Manni Wilden, obwohl von einem Einsatz am Vortag noch geschwächt, verbuchte nach der Vorrunde zwei Siege und landete hinter dem TV Konzen (Kreisliga A) und vor dem TuS Mützenich auf dem zweiten Platz. Konzen hatte seine Begegnungen ungeschlagen gewonnen und sich mit 12:0 Toren für das Endspiel ins Gespräch gebracht. In der Gruppe B dominierte in der Vorrunde erwartungsgemäß Germania Eichercheid. Der Tabellenzweite der Kreisliga A setze sich souverän mit drei Siegen vor den klassentieferen Teams des SV Kalterherberg (4 Punkte), Hertha Strauch und Bergwacht Rohren durch.

Damit standen die Paarungen der Endrunde fest. Zunächst hieß es Kreisliga A gegen Kreisliga B: TV Konzen gegen SV Kalterherberg. In einer hochklassigen Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten, hatte schließlich der TV Konzen verdient mit 2:0 die Nase vorn und sich damit für das Endspiel qualifiziert. Als haushoher Favorit trat danach die Eicherscheider Germania gegen den zwei Klassen tiefer spielenden TuS aus Lammersdorf an. Zu aller Überraschung ging der TuS durch Till Krank schon kurz nach Anpfiff in Führung und spielte gegen den A-Ligisten kess auf. Nach dem Ausgleich durch Jens Breuer war es aber damit vorbei. Eicherscheid zeigte (fast) seine gesamte Klasse und Routine und fertigte den TuS deutlich mit 4:2 ab.

Trost für die junge Truppe aus Lammersdorf war dann jedoch der 3. Platz beim Super-Cup. Den errang man kampflos, da der SV Kalterherberg zu dieser Begegnung nicht mehr antrat. Im Endspiel um den Super-Cup zeigte Germania Eicherscheid dem TV Konzen dann doch recht deutlich, wo der Hammer hängt und wie die Kräfteverhältnisse in der Kreisliga A derzeit gestrickt sind. Nachdem die Germania durch Tore von Stefan Kwasnitza, Emir Mehmedbegovic und Nico Wilden schnell mit 3:0 in Führung gegangen war, verkürzte der TV Konzen zwar noch einmal durch einen Freistoß auf 3:1, musste sich aber am Ende deutlich mit 2:7 geschlagen geben. Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns gratulierte dem Super-Cup-Gewinner auch im Namen der Monschauer Ratsvertreter, und die Germania-Kicker nahmen den „Eifeler-Superpott“ freudestrahlend entgegen.

Quelle: Eifeler-Zeitung - Nachrichten


SV Germania Eicherscheid
Gemeindepokalsieger 2014

Turnier mit spannendem Finale

19-01-2014

  

Gemeindepokal für Senioren-Mannschaften in der Sporthalle der Sekundarschule geht an den SV Germania Eicherscheid. TuS Lammersdorf belegt den zweiten Platz. Mit 72 Toren erfreuliche Trefferquote.

Diejenigen, die den Spielplan zum Gemeindepokal-Hallenturnier für Senioren-Mannschaften in der Sporthalle der Sekundarschule in Simmerath zusammengestellt hatten, bewiesen bei der Ermittlung der einzelnen Paarungen eine glückliche Hand.

Die letzte Partie zwischen dem SV Germania Eicherscheid und dem TuS Lammersdorf musste die Entscheidung über den Turniersieg bringen. Das 2:2-Unentschieden reichte der Germania, um den Turniersieg unter Dach und Fach zu bringen. Der TuS musste mit dem 2. Platz vorlieb nehmen.

Für die schnelle Führung des TuS Lammersdorf zeichnete Dennis Theißen verantwortlich. Der Aachener A-Kreisligist drehte jedoch durch Treffer von Marcel Hermanns und Marius Henk die Partie zu seinen Gunsten. Für die gut mithaltende Lammersdorfer Mannschaft reichte es kurz vor dem Ende der unterhaltsamen Begegnung nur noch zum Ausgleich durch Aldin Gegic. Die Eicherscheider Mannschaft hatte zuvor die Spiele gegen Steckenborn (8:2), Kesternich/Rurberg/Rollesbroich (6:1), Strauch (3:0) und Simmerath/Huppenbroich (2:1) für sich entscheiden können, während Lammersdorf gegen Kesternich/Rurberg/Rollesbroich (1:0), Strauch (1:1), Simmerath/Huppenbroich (4:0) und Steckenborn (mit einem zweistelligen 10:1) ohne Niederlage blieb.

Der gastgebende RSV Hertha Strauch sicherte sich nach Erfolgen über Simmerath/Huppenbroich und Kesternich/Rurberg/Rollesbroich (jeweils 3:0) sowie einer dürftigen Vorstellung gegen den Ortsnachbarn aus Steckenborn (2:3) immerhin noch den 3. Platz in der Endabrechnung. In den übrigen Begegnungen wurden folgende Resultate erzielt: Spielgemeinschaft Simmerath/Huppenbroich – SC Komet Steckenborn 5:0, Spielgemeinschaft Kesternich/Rurberg/Rollesbroich – SC Komet Steckenborn 2:4 und Spielgemeinschaft Kesternich/Rurberg/Rollesbroich – Spielgemeinschaft Simmerath/Huppenbroich 1:4. Hinter den drei erstplatzierten Mannschaften folgten die Spielgemeinschaft Simmerath/Huppenbroich (10:10 Tore/6 Punkte), der SC Komet Steckenborn (10:27 Tore/6 Punkte) und die Spielgemeinschaft Kesternich/Rurberg/Rollesbroich (4:18 Tore/ohne Punktgewinn).

Eicherscheid, Lammersdorf, Strauch und Simmerath/Huppenbroich nehmen zusammen mit den vier besten Mannschaften der Stadt Monschau (TV Konzen, SV Kalterherberg, TuS Mützenich und SV Bergwacht Rohren) am Supercup-Hallenturnier für Senioren-Mannschaften, das der TuS Lammersdorf am kommenden Sonntag ebenfalls in der Sporthalle der Sekundarschule in Simmerath durchführt, teil. Ohne Probleme leiteten die Unparteiischen Rainer Nießen (FC Roetgen), Bernd Mommertz (TSV Kesternich) und Edgar Nießen (RSV Hertha Strauch) die 15 Begegnungen, in denen die erfreulich hohe Anzahl von insgesamt 72 Treffern verzeichnet werden konnte.

Eicherscheids Coach Wilfried Schmitz berücksichtigte für das Turnier in Simmerath mit Jan und Jens Breuer, Marius Henk, Marcel Hermanns, Stefan Kwasnitza, Emir Mehmedbegovic, Steven Mensger, Holger Offermann und Nico Wilden insgesamt neun Akteure. Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, der zusammen mit Günter Scheidt, dem Vorsitzenden des Simmerather Gemeindesportverbandes sowie Heinz-Walter und Thomas Breuer vom gastgebenden RSV Hertha Strauch die Siegerehrung durchführte, dankte den Verantwortlichen für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung und wünschte allen Aktiven für die in einigen Wochen anstehenden Meisterschaftsspiele sportlichen Erfolg. (ame)

Quelle: Eifeler Zeitung




Nordeifel freut sich zum Start auf das Kreisliga-Derby in Eicherscheid

20. August 2013

Am Freitagabend um 19.30 Uhr empfängt die Germania den TuS Mützenich. Eicherscheids Obmann Detlef Bouge will bei der Trainersuche nichts überstürzen.



Rassig ging‘s zu bei den beiden Partien zwischen Eicherscheid und Mützenich in der vergangenen Saison – und mit dem besseren Ende für den TuS. Foto: H.Schepp

Endlich ist die fußballlose Zeit auch für die Amateurteams vorbei. Mit dem Eifelderby, Germania Eicherscheid gegen den TuS Mützenich, startete die Aachener Kreisliga A am Freitagabend um 19.30 Uhr in die Saison 2013/14. Dabei ist es gerade Mal 75 Tage her, dass die Spielzeit 2012/13 Vergangenheit ist. Als die Saison im Juni abgepfiffen wurde, ging der Dank des TuS Mützenich für die Nachbarschaftshilfe an Germania Eicherscheid, denn durch den eigenen 1:0-Sieg gegen den SC Kellersberg und das Unentschieden der Germania gegen den FV Vaalserquartier sicherte der TuS Mützenich sich die Klassenzugehörigkeit für ein weiteres Jahr.

Das Ziel „Klassenerhalt“ hat Mützenichs Trainer Wolfgang Zimmer, für den die Kreisliga A in dieser Saison noch stärker geworden ist, auch für die aktuelle Saison ausgerufen. „Ganz schnell an vierzig Punkte kommen“, hat der Trainer seinen Akteuren eingeimpft und er weiß, dass sein Nervenkostüm in den nächsten Wochen wieder überstrapaziert wird.

Die Vorbereitungszeit auf die neue Saison verlief für den Coach „nur durchwachsen“. Nicht allzu oft konnte er urlaubs- oder verletzungsbedingt mit dem kompletten Kader disponieren.

Guter Auftritt beim Testspiel

Richtig zufrieden war er mit dem letzten Test, den die Grün-Weißen bei ASA Atsch 5:0 gewannen. „Das war endlich mal ein Lichtblick“, stimmte für den Coach gegen den B-Ligisten Offensiv- und Defensivverhalten. Dennoch sieht er sein Team in Eicherscheid nur als Außenseiter. „Es ist schon schwer genug da etwas zu holen, aber jetzt ist es noch schwerer geworden, denn jetzt steht die Eicherscheider Mannschaft unter Druck und muss eine Reaktion zeigen“, erwartet der TuS Coach, nachdem Germania Trainer Frank Thielen sein Amt in der vergangenen Woche zur Verfügung gestellt hat, einen hoch motivierten Gegner. Das die Germania nun ganz besonders in der Pflicht steht, dass sieht auch Eicherscheids Obmann Detlef Bouge so.

Er möchte bei der Trainersuche nichts überstürzen, weil er erwartet, dass Neuzugang Marco Kraß die Aufgabe als Spielertrainer zur Zufriedenheit lösen wird. Ganz egal wie lange die Trainersuche dauern wird, an der Zielsetzung hat sich bei den Blau-weißen nichts geändert.

„Wir wollen attraktiven Fußball spielen und oben mitspielen“, bekräftigte Detlef Bouge noch Mal die Erwartungen. Um die zu erfüllen erwartet der Obmann im ersten Saisonderby einen Sieg, auch wenn man in der vergangenen Saison beide Derbys gegen die Vennkicker in den Sand setzte. Aus personeller Sicht müssen beide Teams wichtige Akteure ersetzen. Bei der Germania fehlen Stefan Kwasnitza, Steven Mensger und wahrscheinlich Neuzugang Emir Mehmedbegovic. Der TuS Trainer muss auf Dominik Weishaupt, Jan Fischer und Siddik Chazli verzichten.(kk)

„Das Eicherscheider Team steht unter Druck und muss eine Reaktion zeigen.“

Mützenichs Trainer Zimmer erwartet motivierte Germanen

Quelle: Eifeler Zeitung


 
 

Die Germania will diese Saison wieder angreifen

03. Juli 2013

Eicherscheider Fußballer wollen sich in der A-Liga stabilisieren. Akteure des SV Rott sollen die Defensive verstärken. Lokalduelle werden spannend.

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Germania-Coach Frank Thielen (stehend 2. von rechts) möchte dem Eicherscheider Anhang in der neuen Spielzeit mit seiner Truppe attraktiven Fußball präsentieren. Foto: Alfred Mertens

von Alfred Mertens

Mit Trainer Achim Sarlette wollte die Eicherscheider Germania in der Spielzeit 2012/2013 im Rennen um die Meisterschaft ein gehöriges Wort mitsprechen. Der berechtigte Optimismus rührte daher, dass sich die Mannschaft mit drei Akteuren des damaligen Mittelrheinligisten SV Rott verstärken konnte. Auf Marius Henk, Marcel Hermanns und Stefan Kwasnitza ruhten die Hoffnungen der Germania, mit etwas Glück sogar den Aufstieg in die Bezirksliga feiern zu können. Dass es dennoch ein schwieriges Unterfangen werden würde, bewies schon der Saisonauftakt.

Die Favoritenrolle behagte der Germania überhaupt nicht, und so leistete man sich im Derby gegen den TV Konzen eine unerwartete Heimniederlage. Diese Niederlage erwies sich im weiteren Verlauf als eine Art Signalwirkung, denn nach sechs Spieltagen führte die Germania mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage die Tabelle der Kreisliga A an.

Hatte man nun gehofft, dass die Eicherscheider Mannschaft ihre Form konstant halten könne, sah man sich getäuscht. Nach einer Niederlage bei Rhenania Würselen, einem 1:1-Unentschieden gegen den VfR Würselen und einer weiteren lokalen Schlappe gegen den FC Roetgen (1:3) fand sich das Team urplötzlich auf dem 5. Tabellenplatz wieder.

Die Verantwortlichen der Germania reagierten und trennten sich von Trainer Sarlette. Für eine Partie übernahm Team-Manager Ingo Steffen das Kommando (3:0-Erfolg beim FV Vaalserquartier), ehe der Verein mit Frank Thielen (48) einen neuen Coach präsentierte. Die Premiere fiel für Thielen weniger erfreulich aus, leistete man sich beim TuS Mützenich die dritte Derby-Schlappe. Schnell erkannte der neue Trainer taktische Defizite, die er durch Umstellungen im Abwehrbereich abzustellen versuchte.

Trotz einer deftigen Niederlage beim SC Grün-Weiß Lichtenbusch (1:5) trugen die taktischen Umstellungen Früchte und die Germania überwinterte auf dem 2. Tabellenplatz. Topfavorit Kohlscheider BC ließ sich jedoch im weiteren Verlauf der Rückserie nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und wurde mit 70 Punkten souveräner Meister der Kreisliga A. Hätte die Germania ihre fatale Niederlagenserie gegen die lokale Konkurrenz aus Roetgen, Konzen und Mützenich abstellen können, so wären sicherlich noch wesentlich mehr Punkte (letztlich 59) auf dem Konto zu verzeichnen gewesen. Einen erneuten Angriff startet die Germania in der Spielzeit 2013/2014.

Stabilisierender Faktor

Marco Kraß zog es schon im Frühjahr zur Eicherscheider Bachstraße. Mit Lukas Kraß und Emir Mehmedbegovic konnten weitere Akteure des SV Rott verpflichtet werden. Sie sollen sich zu einem stabilisierenden Faktor für die Germania-Defensive erweisen.

Jens Breuer trug schon einmal das Trikot der Germania. Nunmehr steht er nach seinem Wechsel vom RSV Hertha Strauch erneut in Diensten der Blauen. „Mit Emir konnten wir einen zusätzlichen Abwehrspieler verpflichten. Er kann nicht nur die rechte Außenverteidigerposition besetzen, sondern gilt in der Verteidigung als absoluter Allrounder. Lukas, ein groß gewachsener Innenverteidiger, ist nach seinem Kreuzbandriss erst für die Rückrunde eingeplant. Jens wird sicherlich in den nächsten Wochen irgendwo in der Abwehr oder im Mittelfeld seine richtige Position finden“, analysiert Thielen seine neuen Akteure.

Lediglich Kristian Kirch blieb es vorbehalten, die Germania in Richtung des Lokalrivalen TuS Mützenich zu verlassen. Wegen der eigenen Ausrichtung des Robert-Löhrer-Gedächtnis-Cups begann die Germania am 6. Juli schon recht früh mit der Vorbereitung auf die neue Saison. „Eine gute Vorbereitung ist die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start in die Spielzeit 2013/2014. Urlaubsbedingt fehlen mir noch einige Akteure. Ich merke, dass die Mannschaft voll mitzieht. Sie ist sehr hungrig und setzt das, was ich verlange, auch um. In der Vorbereitung gilt es, eine homogene Mannschaft zu bilden. Ich wünsche mir, dass die Zuschauer, die hoffentlich zu unseren Heimspielen sehr zahlreich erscheinen werden, unser Engagement entsprechend würdigen“, glaubt Thielen fest an seine Truppe.

Attraktiver Fußball

Thielen hofft, dass seine Mannschaft attraktiven Fußball spielen wird, ohne sich auf eine feste Platzierung in der Endabrechnung der Spielzeit 2013/2014 festlegen zu wollen. „Wir möchten uns sehr schnell in der Kreisliga A stabilisieren und erfolgsgekrönten Fußball präsentieren“. Eintracht Verlautenheide (in der zurückliegenden Spielzeit eine starke Mannschaft mit aktuell sinnvoll getätigten Verstärkungen) und der FC Roetgen (spielerisch gute Mannschaft, die keine Abgänge zu verzeichnen hat) zählen für Thielen zu den Meisterschaftsfavoriten.

Das Auftaktprogramm für die Germania birgt einige Brisanz. Mützenich (H), FC Stolberg (A), Brand (H), Kohlscheid (H) und Konzen (A) heißen die ersten Gegner. „Besonders in den Lokalduellen gegen Mützenich und Konzen stehen wir diesmal in der Pflicht, uns wesentlich besser zu präsentieren als in der Vorsaison. Brand und Kohlscheid sind zu Beginn der Spielzeit natürlich echte Kaliber“. Zum zweiten Mal richtete die Eicherscheider Germania den Robert-Löhrer-Gedächtnis-Pokal aus. Erst im Finale musste sich der Gastgeber dem Landesligisten Germania Burgwart Bergstein-Brandenberg mit 1:3 geschlagen geben.

Zuvor hatten die Mannen um Trainer Frank Thielen in der Vorrunde den TuS Lammersdorf (5:2) und im Halbfinale den SV Nierfeld (5:3) aus dem Weg geräumt. Einen Tag nach dem Turnier schlug die Germania in einem Testspiel den SC Widdig mit 6:1. Neben dem lukrativen Vorbereitungsspiel gegen den SC Borussia Freialdenhoven (27. Juli) und dem Auftakt im Kreispokal bei Eintracht Warden (28. Juli - der Sieger dieser Partie empfängt am 4. August entweder GA Ofden oder Teutonia Weiden) nimmt die Germania noch am EVS-Cup des SV Breinig teil.

Hier stehen am 9. August die Partien gegen die zweite Mannschaft des SV Breinig, den FC Roetgen und den SC Kellersberg auf dem Programm.

Das Aufgebot des SV Germania Eicherscheid

Tor: Holger Offermann, Dominik Rollesbroich

Abwehr: Claudio Brandenburg, Philipp Braun, Jens Breuer, Christian Jansen, Lukas Kraß, Emir Mehmedbegovic, Timo Renner, Christoph Salemink, Dennis Theißen

Mittelfeld: Jan Breuer, Kai Hammerschmidt, Matthias Harrisch, Marius Henk, Marcel Hermanns, Marco Kraß, Dennis Löhrer, Steven Mensger

Angriff: Peter Hilger, Stefan Kwasnitza, Sascha Treitz, Nico Wilden.

„Wir möchten uns sehr schnell in der Kreisliga A stabilisieren und erfolgsgekrönten Fußball präsentieren.“

Frank Thielen, Trainer Germania Eicherscheid

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten




1. Fussballmannschaft Saisonende 2012/2013


Saisonende 2012/2013

SV Germania Eicherscheid
Gemeindepokalsieger 2013
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Mit einer Bilanz von 16 Punkten und 26:4 Toren sicherte sich der SV Germania Eicherscheid den verdienten Erfolg beim Simmerather Gemeindepokal-Hallenturnier für Senioren-Mannschaften.

Titelverteidiger Germania verwies beim Turnier, das der FC Huppenbroich in der Simmerather Hauptschul-Sporthalle ausrichtete, Strauch, Kesternich/Rurberg, Lammersdorf, Simmerath/Huppenbroich, Rollesbroich und Einruhr/Erkensruhr auf die weiteren Plätze. Das Turnier mit sieben A-, B- und C-Ligisten aus der Gemeinde stand unter der Leitung von Gerd Faymonville, Peter Scheffen und Matthias Schäfer.

A-Kreisligist SV Germania Eicherscheid ließ keinen Zweifel aufkommen, wer für den Turniersieg letztlich in Frage kommen würde. Deutlich fertigte das Team um Trainer Frank Thielen die SG Simmerath/Huppenbroich (5:0), den SV Einruhr/Erkensruhr (7:2), Roland Rollesbroich (6:0) und die SG Kesternich/Rurberg (5:0) ab.

Lediglich in der Partie gegen den RSV Hertha Strauch hatte die Germania beim 2:1-Erfolg etwas Mühe. Im sicheren Gefühl des Turniersieges nahm die Germania ihre letzte Partie gegen den TuS Lammersdorf nicht mehr so ernst. Der TuS erkämpfte sich ein überraschendes 1:1-Unentschieden.

Einigermaßen mithalten mit der Germania konnte das Straucher Team, das die Begegnungen gegen Kesternich/Rurberg (2:1), Rollesbroich und Simmerath/Huppenbroich (jeweils 4:0) sowie Einruhr/Erkensruhr (7:0) zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Zittern mußten die Straucher kurzfristig um den 2. Platz in der Abschlusstabelle nach dem 1:2 gegen den TuS Lammersdorf.

Den dritten Platz des Turniers erreichte die Spielgemeinschaft Kesternich/Rurberg, die das Hallenparkett nach den Partien gegen Simmerath/Huppenbroich (4:0), Lammersdorf und Einruhr/Erkensruhr (jeweils 2:1) sowie Rollesbroich (2:0) als Sieger verließ.

Die weiteren Ergebnisse: Rollesbroich - Einruhr/Erkensruhr 1:0, Lammersdorf - Simmerath/Huppenbroich 1:2,Einruhr/Erkensruhr - Lammersdorf 1:2, Lammersdorf - Rollesbroich 5:1, Simmerath/Huppenbroich - Einruhr/Erkensruhr 2:0 und Rollesbroich - Simmerath/Huppenbroich 1:3.

Bernd Mommertz (TSV Kesternich), Benno Naumann (TV Konzen) und Hermann-Josef Breuer (SC Komet Steckenborn) wechselten sich ab mit der Leitung der 21 Begegnungen (es fielen insgesamt 82 Tore).

Die vier Erstplatzierten – Eicherscheid, Strauch, Kesternich/Rurberg und Lammersdorf – qualifizierten sich für das Supercup-Hallenturnier für Senioren-Mannschaften, das der SV Kalterherberg am 27. Januar in der Sporthalle der Hauptschule in Monschau ausrichtet.

Die Siegerehrung des Gemeindepokal-Turnieres nahmen Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns, Alex Stiel, der Vorsitzende des Kultur- und Sportausschusses, Günter Scheidt vom Simmerather Gemeindesportverband sowie Pablo Lopez und Matthias Schäfer vom ausrichtenden FC Huppenbroich vor.

In der siegreichen Eicherscheider Mannschaft standen mit Jan Breuer, Marius Henk, Marcel Hermanns, Stefan Kwasnitza, Steven Mensger, Holger Offermann, Timo Renner, Dennis Theißen, Sascha Treitz und Nico Wilden insgesamt zehn Akteure.

Tags zuvor richtete Viktoria Huppenbroich ein Alte-Herren-Turnier für Ü40-Mannschaften aus. Letztlich setze sich nach Hin- und Rückspielen der TuS Lammersdorf mit 9 Punkten und 13:2 Toren vor der SG Strauch/Rollesbroich (6 Punkte/5:5 Tore) und dem SV Germania Eicherscheid (3 Punkte/2:13 Tore) durch.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Die Germania I überwintert auf Tabellenplatz 2
Bericht der Eifeler Zeitung/Nachrichten vom 05.01.2013

Trainer Frank Thielen: „Wir erlauben uns noch zu viele individuelle Fehler im Spielaufbau.“

Allein schon durch die drei Neuzugänge Marcel Hermanns, Stefan Kwasnitza und Marius Henk, die mit dem SV Rott in der Mittelrheinliga gespielt hatten, stand Germania Eicherscheid vor Saisonbeginn bei den meisten Insidern ganz oben auf der Favoritenliste. Aber schon zum Saisonauftakt mussten die Blau-weißen erkennen, wie schwer es ist, mit der Favoritenbürde zu leben: Gegen den TV Konzen gab es im Derby direkt eine unerwartete Niederlage.

Nach sechs Spieltagen schien die Germania aber richtig in der Spur und mit der Favoritenrolle klar zu kommen. Mit nur einer Niederlage, einem Remis und vier Siegen übernahm man die Tabellenführung. Nach einem „goldenen Oktober“ sah es für die Eicherscheider zumindest am Monatsanfang nicht aus, nach einer Niederlage bei Rhenania Würselen, einem 1:1 gegen den VfR Würselen und einer 1:3-Derbyniederlage gegen den FC Roetgen rutschten die Blau-weißen auf den fünften Tabellenplatz ab und trennten sich von Trainer Achim Sarlette.

Interimsmäßig übernahm Obmann Ingo Steffen für eine Begegnung den Trainerjob bei der Germania und landete einen 3:0-Erfolg beim FV Vaalserquartier, danach übernahm, wie schon vor zwei Spielzeiten, Frank Thielen das Steuer bei den Blau-Weißen. Die Premiere für den neuen Coach fiel aber nicht wunschgemäß aus, denn beim TuS Mützenich kassierte die Germania die dritte Derbyniederlage.

Der neue Coach erkannte jedoch schnell die taktischen Defizite und versuchte, diese mit einigen Justierungen in der Viererkette abzustellen. Sieht man einmal von der deftigen 1:5-Niederlage beim SC Lichtenbusch ab, dann kann man die taktischen Veränderungen als gelungen bezeichnen, jedoch ist der Trainer noch lange nicht zufrieden. „Wir stehen zwar mittlerweile ganz gut in der Abwehr, erlauben uns aber noch zu viele individuelle Fehler im Spielaufbau.“ Frank Thielen gibt zu, dass der momentane Spitzenreiter, BC Kohlscheid, sein Topfavorit ist: „Wir wollen weiterhin oben mitspielen, ich denke aber, dass die Meisterschaft an die Kohlscheider geht“.

Quelle: Eifeler Zeitung/Nachrichten


Der Vorsitzende der Germania, Günter Scheidt, wurde beim WFLV Verbandsjugendtag für drei Jahre in den Schulfußballausschuss des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes gewählt.

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Letzte Änderung: 11-Jan-2017

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