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Robert Löhrer CUP
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Robert Löhrer Gedächtnis-Cup 2016
Turnier zu Ehren „der größten Spielerpersönlichkeit im Verein“
 

SV Germania Eicherscheid sichert sich den Robert-Löhrer-Cup
Von: M. S.

18. Juli 2016



Auch im „kleinen Finale“ gab es am Sonntag an der Bachstraße guten Fußball zu sehen. Die aufopferungsvoll kämpfende Eicherscheider Zweite (in Blau) unterlag dem A-Ligisten TV Konzen am Ende knapp mit 1:2. Foto: Manfred Schmitz



Zur Siegerehrung kameradschaftlich vereint: die fairen Finalteams um den Robert-Löhrer-Pokal, Eicherscheid (in Blau) und Gegner Rott. Foto: Peter Offermann

Zum fünften Mal in Folge richtete der SV Germania Eicherscheid ein Fußball-Turnier um den Robert-Löhrer-Gedächtnis-Cup aus. Neun regionale Sportvereine bewarben sich diesmal um die silberne Trophäe. Mit spannendem Fußball auf hohem Niveau krönten die Veranstalter vergangenen Sonntag auch ihre Sportwochenenden im Sommer 2016.

Vor gut 150 Zuschauern, die das packende Geschehen am Finaltag auf der Eicherscheider Kampfbahn an der Bachstraße gebannt verfolgten und häufig mit Szenenbeifall quittierten, sicherten sich die gastgebenden Germanen hoch überlegen den begehrten Pokal. Sie besiegten den Vorjahres-Titelträger SV Rott im Finale mit 3:0 (1:0).

Die Rotter hatten den „Pott“ bereits zweimal mit zum heimischen Tiergarten genommen, der Hattrick indes blieb ihnen verwehrt. Duplizität der Ereignisse: Im vergangenen Jahr lagen beim Schlusspfiff des Endspiels die Gäste 3:0 gegen die Germania in Front. Mit dem gleichen Resultat, diesmal jedoch zugunsten der Platzherren, schickten diese nun den Titelverteidiger nach Hause.

TV Konzen wird Dritter

Germania war eine Woche zuvor als frisch gekürter Landesligist in die Qualifikationsrunde gegangen, das Rotter Team als Bezirksligist. Beide erfüllten in Viertel- und Halbfinale ihre Favoritenrolle, die Rotter allerdings etwas mühsamer. Denn während die Germania den A-Ligisten TV Konzen sicher mit 4:1 bezwang, hatte der SV Rott beim 4:2 gegen die engagiert kämpfende Eicherscheider Zweite seine liebe Müh und Not, kassierte nach 2:0-Führung den 2:2-Ausgleich vom „Underdog“ und musste froh sein, nicht sogar in Rückstand geraten zu sein. Schließlich gewann der Favorit gegen den C-Ligisten aber noch 4:2 und stand damit im Finale.

Der Finaltag begann mit dem Spiel um Platz drei, in dem die Germania-Reserve unter Leitung des Unparteiischen Torsten Schumann aus Rott wiederum großartig gegen den zwei Klassen höheren TV Konzen fightete, am Ende aber mit 1:2 knapp den Kürzeren zog. Marcel Mertens erzielte das entscheidende Tor für die Schwarz-Gelben.

Zweimal Kwasnitza

Auch das Endspiel unter Sonnenschein begann temporeich und blieb bis zum Abpfiff durch den souveränen Schiedsrichter Rene Stoll (Sportfreunde Hehlrath) munter und fair. Wenn auch die Fronten der Parteien zum Erreichen des Turnierzieles rasch abgesteckt waren.

Germanias Überlegenheit zahlte sich erstmals in der 17. Minute aus, als Stefan Kwasnitza nach mehreren vertanen Torchancen seiner Sturmkameraden traf. Der stets brandgefährliche Torjäger legte kurz nach der Halbzeit mit einem artistischen Flugkopfballtor nach. Kwasnitzas 2:0, empfanden wohl auch die Zuschauer, war die Vorentscheidung. Zumal die Gästemannschaft durch einen Platzverweis personell geschwächt wurde. Da war das aus dichtem „Rudel“ im Torraum erzielte 3:0 durch Lucas Kraß (78. Spielminute) nur noch eine statistische Größe.

Die Turnierleitung oblag Ludwig Siebertz und Kurt Förster. „Stadionsprecher“ Siebertz hielt das Publikum über das quirlige Geschehen auf dem Rasen stets sachkundig auf dem Laufenden. Freundlich anerkennende Geste für kleine Ehrenamtler am Rande: Moderator Siebertz vergaß während eines an die Sportplatzbesucher gerichteten Grußwortes auch „unsere fleißigen Balljungen Erik, Leon und Roman“ nicht.

Er gab weiter bekannt, die Siegerelf des heutigen Tages dürfe sich auf eine Siegprämie von 500 Euro freuen.

316 Tore in 313 Spielen

Der Robert-Löhrer-Gedächtniscup wurde zu Ehren des legendären Eicherscheider Torjägers „Bob“ Löhrer ins Leben gerufen. Er starb nach einer Kicker-Blitzkarriere vor 20 Jahren im Alter von kaum 45 Jahren. Sein Nimbus als „Eifelbomber“ und „Kopfballtorpedo“ und vorbildlicher Sportsmann aber lebt, und das weit über die Nordeifel hinaus. Der gnadenlose Vollstrecker mit dem Killerinstinkt ging mit einem Rekord in die Fußball-Annalen ein, der selbst „uns Uwe“ zur Ehre gereicht hätte: Er erzielte in 313 Spielen 316 Tore.

Bei der Germania spielte er allerdings nicht lange, sondern schoss die meisten seiner Tore in Ostbelgien.

  Quelle: Eifeler Zeitung - Nachrichten

 

www-germania-eicherscheid.de

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Letzte Änderung: 19-Jul-2016

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